Die Wählergemeinschaft fordert eine angemessene Polizeipräsenz vor Ort, auch in der Nacht, um das Sicherheitsgefühl zu stärken und den Vandalismus einzudämmen.
Sichtschutz am Grohe-Logistikzentrum ja, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Aber welche Kosten sind durch die Anpflanzung der Hecke entstanden und warum gab es dazu keine Beschlussfassung in den politischen Gremien?
Dass die freien Träger der Kindertagesbetreuung finanziell längst am absoluten Limit sind, müsste mittlerweile jedem politischen Entscheidungsträger klar sein. Erzieherinnen stehen vor dem Burnout, es kommt zu Schließungen durch Personalmangel oder Insovenzen, und die Kinder werden oft nur verwahrt statt gefördert - ein Zeichen des schleichenden Systemversagens.
Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint, und viele Menschen freuen sich auf die Freibadsaison. Doch während in vielen Städten und Gemeinden in der Umgebung die Freibäder bereits längst geöffnet haben, blieb das Porta-Freibad zunächst lange geschlossen.
In der letzten Sitzung vor den Osterferien ging es Haupt- und Finanzausschuss auch um die Frage, inwieweit Schulverwaltung und Politik diesen eindeutigen Elternwillen ignorieren kann. Mehrheitlich wurde der Antrag der Realschule auf Bildung einer zusätzlichen Klasse jetzt abgelehnt. Ohne die Bildung einer weiteren Klasse greift nun das Losverfahren.
Der durch einen Brand 2011 zerstörte Kaiserhof erweckt nicht den Eindruck, dass das Gebäude jemals wieder im alten Glanz erstrahlen wird. So stehen viele Bürgerinnen und Bürger zunehmend ratlos vor dem Areal und können den seit Jahren sichtbaren Verfall nicht mehr nachvollziehen. Ihre Stimmung schwankt zwischen Enttäuschung und Resignation.
Die derzeitige Debatte um fehlende Betreuungsplätze in unserer Stadt ist notwendig, sie greift aber viel zu kurz. Ein genauer Blick in den Alltag vieler Kindertageseinrichtungen zeigt, dass bereits heute vielen Kindern der regelmäßige Zugang zu frühkindlicher Bildung fehlt.
Nach Auffassung der WP ist es für Erfahrungen mit der Demokratie nie zu früh, gerade auch, weil mehrere gesellschaftliche Trends zeigen, dass insbesondere Jugendliche als die verantwortliche Generation von morgen vor großen Herausforderungen stehen.
Die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft und der damit einhergehende Umgang mit Vielfalt stellen Schulen vor neue Herausforderungen. Darum bekennt sich die Wählergemeinschaft zur Aufstockung der Schulsozialarbeit.
Die Unzufriedenheit ist groß. In ganz NRW gehen Erzieherinnen und Erzieher, Träger, Eltern und Kinder auf die Straße, um gegen den „Kita-Kollaps“ zu protestieren.
Mit der aktuellen AWO-Insolvenz, von der auch mehrere Kindergärten in der Stadt Porta Westfalica betroffen sind, offenbart sich ein grundsätzliches Problem, vor dem die Wählergemeinschaft schon mehrfach gewarnt hatte. Viele freie KiTa-Träger stoßen nach eigener Darstellung an die Grenzen ihrer finanziellen Belastbarkeit.
Die Wählergemeinschaft Porta fordert die Stadtverwaltung auf, neben einer notwendigen Abstimmung mit den kommunalen Akteuren vor Ort vor allem die Bürgerinnen und Bürger der Stadt frühzeitig mitzunehmen.