10. Für eine nahhaltige Zukunft - Wählergemeinschaft Porta

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10. Für eine nahhaltige Zukunft

Kommunalwahlen > Kommunalwahl 2025
NATUR UND KLIMASCHUTZ
Global denken, lokal handeln
Unsere  Wälder sind durch den Klimastress so geschwächt, dass die Laubbäume  frühzeitig ihr Laub abwerfen oder gar absterben. Es ist somit für  jedermann zu erkennen, dass der Klimawandel kein abstraktes Phänomen  ist, das irgendwo stattfindet, sondern, dass auch wir unmittelbar  betroffen sind. Angesichts dieser Bedrohung sind weitreichende Maßnahmen  notwendig, um den Klimawandel auf ein unvermeidbares Mindestmaß zu  verringern.

Wir bekennen uns zum Klimaabkommen von Paris und den  darin formulierten Zielen. Wir unterstützen die von der EU erklärten  Ziele und Prinzipien zum Schutz von Wasser, Luft, Boden und natürlicher  Umwelt. Zur Erreichung der Ziele muss auch die Stadt Porta Westfalica  ihren Beitrag leisten und ihrer Vorbildfunktion gerecht werden.  Investitionen in Klima- und Umweltschutz sichern unsere Zukunft
Porta  Westfalica besitzt über das Wiehen- und Wesergebirge hinaus zahlreiche  herausragende Landschaftsbestandteile und wertvolle Naturräume, die für  die Stadt und ihre weitere Entwicklung von grundlegender Bedeutung sind.  Die Vielfalt der Natur, der Artenreichtum sowie die unwiederbringliche  Eigenart naturnaher Landschaften müssen geschützt werden.

Wir  wollen für Porta Westfalica eine intakte Umwelt, hohe Lebensqualität und  Erholungsräume sicherstellen. Daher treten wir für ein integriertes  Klimaschutzkonzept ein, in dem konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz  benannt werden, um sie in einem demografischen Prozess verbindlich zu  vereinbaren und umzusetzen. Eine detaillierte Bestandsanalyse für  klimarelevante Bereiche geht diesem Maßnahmenkonzept voraus.

Wir  unterstützen die Entscheidung des Rates, den „Klimanotstand“ für Porta  Westfalica auszurufen. Die damit einhergehende Selbstverpflichtung der  Politik, die Auswirkungen von politischen Entscheidungen auf das Klima  zukünftig zu berücksichtigen und Lösungen vorrangig zu behandeln, ist  ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. Investitionen der  Stadt Porta Westfalica in den Klimaschutz sollten als kommunale  Pflichtaufgabe der Daseinsfürsorge gewertet werden, die von der  Kommunalaufsicht nicht beanstandet werden können.

Die Reduktion  der CO2-Emissionen ist eine Hauptaufgabe kommunalen Klimaschutzes. Durch  die umfassende Steigerung der Energieeffizienz und die energetische  Sanierung städtischer Gebäude kommt der Kommune eine Vorbildfunktion zu.  Wir wollen, dass Klimaschutzmaßnahmen integraler Bestandteil der  Bauleitplanung werden, d.h. energetischen Standards (z.B. Ausrichtung,  Dämmung, Heizung) sollen -soweit gesetzlich möglich - festgelegt werden.

Wirksam  sind kommunale Klimaschutzstrategien nur dann, wenn sie möglichst alle  Bereiche einbeziehen, die das lokale und weltweite Klima beeinflussen.  Klimaschutz sollte daher eine Querschnittsaufgabe innerhalb der  Verwaltung werden.

Die Förderung des Rad- und des öffentlichen  Personalverkehrs sind für uns unverzichtbare Bestandteile einer  klimaverträglichen Mobilitätspolitik. Deshalb wollen wir, Fahrrad, Bus  und Bahn als Verkehrsmittel in der kommunalen stärken.

Gerade in  Zeiten des Wohnungsbaubooms wollen wir, dass sich Verwaltungshandeln mit  Blick auf zukünftige Entwicklungen stärker an Nachhaltigkeitskriterien  orientieren, so dass im Rahmen einer weiteren Entwicklung unserer  Ortschaften Mensch und Natur darin Platz finden. Wir wollen Grünflächen  erhalten, deshalb soll die Schließung von Baulücken Vorrang vor der  Ausweisung neuer Bauflächen erhalten.
Der  Verlust der biologischen Artenvielfalt ist ein globales Problem, dessen  Bekämpfung vor Ort in Angriff genommen werden muss. Daher muss der  Schutz der Biodiversität höchste Bedeutung zugemessen werden.  Öffentliche und private Biotope Schutzräume müssen ausgedehnt werden, um  die Artenvielfalt vor Ort dauerhaft zu erhalten und zu verbessern.

Wasser  und Boden sind die wichtigsten natürlichen Ressourcen, die wir haben.  Sie sind Voraussetzung für biologische Vielfalt und eine nachhaltige  Nutzung. Wir wollen, dass das Grundwasser und Oberflächengewässer vor  Schadstoffeinträgen geschützt und der Boden in seiner Funktion als  Produktionsstandort erhalten bleibt.
Carl-Berg-Straße 13
32457 Porta Westfalica

Telefon: 0151 65127902
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