Schule neu denken!

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Schule neu denken!

Wählergemeinschaft Porta
Veröffentlicht von Dietmar Lehmann in Fraktion · 17 Juli 2022
WP fordert Neubau und neuen Standort für die Grundschule Neesen

 
Schulgebäude sind nach Auffassung der Wählergemeinschaft Porta Gradmesser für den gesellschaftlichen Stellenwert von Bildung. An ihrer Ausstattung und architektonischen Qualität lässt sich die Bedeutung ablesen, die eine Stadt ihren Schulen zumisst.  Auch die Stadt Porta Westfalica hat ein ambitioniertes Schulbauprogramm aufgelegt und investiert derzeit und noch in den nächsten Jahren Rekordsummen. Es braucht, bei aller Anstrengung, die bereits unternommen wird, einen langen Atem, um den Sanierungsstau aus der Vergangenheit an den Schulen aufzulösen.

 
Für die WP ist der aktuelle Zustand der Schulen zugleich auch eine Chance. Im Rahmen einer zukunftsorientierten Lernkultur können bei den gegenwärtigen Planungen jetzt Pädagogik und Architektur Hand in Hand gehen. Aktuell steht der Neubau der Grundschule Neesen auf der Agenda politischen Handelns. Übergeordnetes Ziel muss sein, einen vierzügigen Schulneubau zu planen, der ein ausreichendes Raumangebot für eine steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern vorhält und der den veränderten Anforderungen pädagogischen Handelns genügt. Gerade der pädagogische Handlungsspielraum steigt massiv, wenn ausreichend Fläche und Differenzierungsoptionen zur Verfügung stehen. Im Rahmen der pädagogischen und räumlichen Konzeption setzt sich die WP daher für eine moderne Lösungsvariante, wie z.B. einer sogenannten „Clusterschule“ ein, in der jeweils vier Kassenräume zusammen mit kleinen Gruppenräumen, einem Lehrerstützpunkt und Sanitäranlage zu räumlichen Funktionseinheiten zusammengefasst werden. In der Mitte entsteht ein gemeinsamer „Marktplatz“, der vielfältig genutzt werden kann.

 
Letztendlich geht es auch um den richtigen Standort. Hier hat sich die WP klar für den zentralörtlicheren Standort an der Lindenstraße ausgesprochen. Neben der Entwicklung eines zeitgemäßen pädagogisch-räumlichen Konzepts sollte daher gemeinsam darüber gesprochen werden, welchen Stellenwert das Handlungsfeld Bildung künftig im Quartier Georg-Rost-Straße einnehmen soll. Der Ansatz, die Funktion Schule enger mit dem Stadtteil zu verknüpfen, um neue Synergien entstehen zu lassen, sollte daher auch Bestandteil des integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts „Lerbeck - Bereich Georg-Rost-Straße“ sein, um sozialräumliche Defizite abzubauen und individuellen Benachteiligungen entgegenzuwirken. Es gilt, Potenziale und Ressourcen von Schulen in sozialen Brennpunkten zur Überwindung individueller und kollektiver Benachteiligungen zu erkennen und für eine nachhaltige Förderung zu nutzen.

 
Es geht um bestmögliche Entwicklungs- und Bildungschancen für unsere Kinder! Umso wichtiger ist es, dass Kommunen die notwendigen baulichen Investitionen systematisch und sehr gezielt im Sinne einer zeitgemäßen und zukunftsweisenden Pädagogik einsetzen.
 
 
Dietmar Lehman


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